Die drei Ebenen sozio-öknomischen Geschehens oder: Stellenbewerber, kniend

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Lukas 10,7    Jakobus 5,4

Dieses bild mag einigen pervers vorkommen, der wahre sachverhalt des kapitalismus aber ist nun eben leider so...

Unsere leistungs- und konsumgesellschaft läuft auf drei ebenen ab: kapital, politik und arbeit. Die unterste schicht ist die vom system am direktesten abhängige (arbeiter); die meisten sind durch schulden im system verstrikt. Die oberste schicht bilden die kapitalhalter und aktionäre, es sind die investoren mit ihrem unmissverständlichen forderungen nach noch mehr profit, ich nenne sie die neo-feudalherrschaft. Die mittlere schicht ist die verbindende, die strukturierende (politik). Hier werden strukturen geschaffen um die wertschöpfung zu legalisieren, abzusichern und zu optimieren. Politiker tun eigentlich nicht viel anderes, als der untersten schicht geschickt die interessen der oberen zu verkaufen. Von den formulierten gesetzen und rahmenbedingungen aus werden die arbeitenden menschen bedrückt, bis sie ausgebrannt und krank aus dem arbeitsprozess herausfallen... dann sollen die noch verbleibenden arbeitenden sie über die fürsorge tragen. Der mensch an sich spielt dabei keine rolle. Solidarität wird von den neo-feudalisten als zwang empfunden, weil sie kosten verursacht. Ihre freiheit ist der inzwischen legitime druck auf die besitzlosen und abhängigen menschen zur totalen flexibilität zugunsten erhöter produktivität. Auch das geht auf die kosten der sozialstruktur und der familie.