Adam und Eva 2 oder: das verlorene Gesicht

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2.Petrus 2,15; 18+19    Offenbarung 3,17

Die aufklärung hat nichts wirkliches zum wohle der menschheit gebracht, so lange dieser sich nun auf die reine vernunft beruft und beschränkt, gleichzeitig aber Gottes offenbarungen links liegen lässt und darin eine basis zu haben meint, das Sein des menschen deuten und verstehen zu können. René Descartes sagte: "cogito, ergo sunt" (ich denke, darum bin ich), was nichts anderes bedeutet, als dass der mensch die vernunft, die logik zum höchsten massstab setzt. Die bibel jedoch sagt: "ich glaube, darum rede ich". Bei Descartes logik wird aber ganz vergessen, dass sich Gott in Jesus Christus sehr offensichtlich und unmissverständlich in unser menschliches Sein involviert hat. Diese offenbarungen wenden sich an die glaubensstrukturen der menschen; sie übersteigen die vernunft, aber sie lösen sie niemals auf! Augustinus sagte: "Denken sucht, glauben findet. Wer nicht denkt wird auch niemals glauben". Das heisst nichts anderes, als dass jeder der wirklich denkt auch zum glauben kommt, zum glauben an den stellvertretenden opfertod Jesu Christi. In diesem sinne hat der moderne, der sogenannt "aufgeklärte" mensch, sein leben um eine entscheidende bedeutung oder ebene verkürzt und dabei sein gesicht verloren. Wer nicht denkt, wird Jesus nicht finden; wer aber bereit ist einmal seine vorurteile und oberflächlichkeiten abzulegen und wirklich nachzudenken, wird ihn finden und durch ihn die eigene identität, und damit auch zu einem ganz neuen verständnis des lebens kommen. Der "normale" , sogenannt "aufgeklärte" mensch kann dies jedoch nicht verstehen, auch dieser hat damit sein gesicht verloren.