Die 4 Jahreszeiten oder: Reichtum schützt vor Torheit nicht

Grösse 100 / 80

Jesaia 11,1+2     Kolosser 1,9f      (Privatbesitz)

Das leben präsentiert sich in zyklen von weden und vergehen. Es gibt nur dann neue frucht, wenn der same stirbt. Das leben selbst ist ein stetes wachsen und lernen, ein anhäufnen von wissen und gütern, von erkenntnissen und macht. Im alter sollte man beim menschen ein gewissen quantum weisheit finden können, welches über den besitzhorizont hinausgeht. Wenn der alte mensch die drei grundlegenden fragen: "woher komme ich?" "warum lebe ich?" "wohin gehe ich nach dem leben?" nicht beantworten kann, dann fehlt diese weisheit und das leben war völlig sinnlos und verloren, es mögen noch so viele reichtümer auf den konten liegen. Die seele geht gemäss biblischer lehre verloren, denn beim sterben des körpers nimmt man nur mit, was man in verantwortungsvoller weise gegeben hat (caritas). So viele alte menschen unterscheiden sich in ihrer "weisheit" nicht von einem tier, das doch nur existentielles, nicht aber essentielles bewusstsein hat.