Der Ursprung des Denkens nach Heraklit

oder: die Rückgängigmachung der inneren ent-zweiung des Menschen

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Johannes 14,6     Kolosser 2,8+9     Jakobus 1,8

Seit dem sündenfall ist der mensch innerlich ent-zweit. Das vertrauensverhältnis zu seinem schöpfer ist unterbrochen, das Sein an sich steht in der trennung zum vertrauen in Gott. Das zeigt sich daran, dass der mensch nun verzweifelt versucht, durch philosophische und/oder religiöse strukturen den ursprung, den sinn und das ziel seines lebens zu definieren. Innerhalb dieser anstrengung ("reine" vernunft ohne Gottesoffenbarung) kreist er dauernd in zirkulärem denken um sich selber. Das leben wurde ein krampf, eine unentwirrbare struktur des endlosen denkens und handelns in selbst definierten maximen, in denen er selber der mittelpunkt ist. Hier finden sich keine absoluten, objektiven werte ausser dem einen, dass es keine gebe. Wahrheit ist in diesem kontext immer subjektiv und der mensch ist gezwungen, immer und immer wieder dieselben erfahrungen zu machen, was die geschichtsschreibung bestätigt. Dieses wirrwarr kann nur in Jesus Christus aufgelöst werden, denn durch sein kreuz und auferstehung können wir sicher davon ausgehen, dass ER die einzige wirklich objektive und absolute antwort und wahrheit ist. Nur hier kommt der mensch aus der gefangenheit seiner selbstsucht und dem zwang der dauernden wiederholungen heraus, nur hier wird zirkuläres denken linear, nur hier wird die zukunftsfrage klar beantwortet und die schuldfrage konkret gelöst. Wer vorurteilsfrei zu denken bereit ist, findet zum Kreuz Jesu, denn denken sucht, glauben findet. Wer nicht sucht, wird nicht finden. Bibel ist NICHT gleich kirche, traditionalismus oder dogmatismus!